Preamble

Deutsch? Klick hier!

Well, here we go. And I thought I could sleep in. Maybe it’s to my advantage? Will she crawl under my blanket to at least cuddle me awake? Nope – instead my overly happy wife is holding her iPad in front of my partially opened eyes. It took me a few seconds to boot my inner iOS. As soon as I came to my senses, I realized that this is probably a life changing moment. Sarah has just received her ‘call’ (which turns out to just be an email) for her A-100 class to begin on September 6, 2016. And yes – it is life changing. This is a dream-come-true for Sarah. From the moment I met her, I knew that she would always try to become a Foreign Service Officer. She would take the FSO test every year and usually pass. She even made it all the way to the hiring register in 2010, but unfortunately expired (after 18 months without a call, the candidate expires off that list) due to decreased hiring by the U.S. Department of State.

Anyhow – she will now be an appointed Foreign Service Officer for the diplomatic mission of the US. But, what will I do? How will our children cope with the change(s) yet to come? Where will our first post be? When will we move to D.C.? WTF is UAB and again, what will I do?

The closer we get to our moving date, the more questions arise. I’m interestingly calm, given that I usually tend to be more nervous when it comes to life-changing moments like this. So far, I have not broken a sweat. But tears, yes, tears I have shed. I know it’s my wife’s dream to become an FSO so I would never ever be the one keeping her from pursuing that. There’s only one option for me: I’m the trailing spouse, the husband who follows his wife’s carrier. Don’t get me wrong, traveling as a diplomatic family will have its perks, but I still ask myself the question, what will I do? Well, first of all here’s what I needed to do, and, for a guy who loves the aviation industry, it’s just heart breaking. I needed to resign from my position as a senior manager for Condor Airlines. So what will I do? There are definitely options out there. After all, I always wanted to get my MBA, so this may be just the right time to look into this. Perhaps I will start my own business as a marketing consultant? Maybe I’ll take some time off and spend more time with our children? For now, I’m just excited to explore and live in a new city. We will be in D.C. for at least three months and perhaps longer. We will know for sure once we know Sarah’s first post. But until then, I still need to figure out WTF UAB means. More on that in the blogs to come.

Welcome to my very first blog: The-Trailing-Spouse.com

Präambel

Na toll… Und ich war echt so naiv und dachte, dass ich ausschlafen kann. Nix da, von wegen. Zuerst dachte ich ja, dass es zu meinem Vorteil sein kann und stellte mich schon auf ein ausgiebiges Kuschelerlebnis ein. Aber so, wie meine Frau die Treppen hoch geschossen kam, wohl eher nicht. Sie hielt mir ihr iPad vor die Nase und obwohl ich noch gar nicht so richtig wach war, wusste ich schon von der Überschrift der E-Mail, dass es sich hier um einen schicksalhaften Moment handelt. Sarah bekam naemlich gerade ihren “Call” (es handelt sich dabei eigentlich um gar einen Anruf, sondern um eine E-Mail. Dennoch spricht die gesamte FSO-Welt von dem “Call”, komisch…) von dem U.S.-Amerikanischen Außenministerium, dem U.S. Department of State. Sie solle sich am 6. September 2016  zum Dienst als Foreign Service Officer (FSO) in Washington D.C. melden. Fuer sie wird ein Traum wahr. Denn schließlich wusste ich schon vor unserer Hochzeit, dass dies ihr Lebenstraum sei. Und sie gab nie auf. Sie machte den schriftlichen Test jährlich und bestand diesen auch meistens, scheiterte jedoch leider in den folgenden Instanzen. Aber dieses Mal hat es geklappt. Der schriftliche Einstellungstest, die Aufsätze, das Oral Assessmentcenter, Security und Medical Clearance, ja sogar einen freiwilligen Deutschtest: Alles mit Bravur bestanden.

Nun stellen sich mir und uns natürlich unzählige Fragen. Was werde ich tun? Wie werden unsere Kinder in einer sich ständig verändernden Welt, in der die “Heimat” alle paar Jahre wechselt, aufwachsen? Wo werden wir wohl zuerst stationiert werden? Wann genau werden wir nach D.C. umziehen? Was zum Teufel heißt ‘UAB’ und nochmal: was werde ich tun?

Wir nähern uns rasant dem Umzugsdatum (27.08.) und den damit verbundenen neu aufkommenden Fragen. Erstaunlicherweise bin dieses Mal ich die ruhige Variable in unserer Familiengleichung. Die Gedanken an einen Umzug in das 1.100 km entfernte Washington haben mir bis jetzt noch keine Schweißperle auf die Stirn gezaubert. Doch die eine oder andere Träne ist mir schon über die Wange gelaufen. Doch was soll ich machen? ich werde mich nicht vor Sarahs Lebenstraum stellen. Schließlich wollte Sie immer ein FSO werden. Es gibt also nur eine Lösung: Ich werde ein “Trailing Spouse“, also der (Ehe-) Partner, der dem anderen an den neuen Arbeitsort folgt. Schließlich hat so ein Leben als Diplomatenfamilie auch seine Vorteile. Dennoch stelle ich mir natürlich weiterhin die Frage: Was werde ich tun? Opfer bringen. Und das nicht zu wenig. Ich musste meine geliebte Stelle als Senior Manager bei Condor Airlines in Nordamerika aufgeben. Als großer Fan dieser Branche sicherlich herzzerreißend. Wir werden Freunde zurück- und eine wunderschöne Stadt verlassen. Positiv denken! Ich wollte schon immer meinen MBA machen. Das könnte sich in den kommenden Jahren sicher realisieren lassen. Ich könnte auch meine eigene Marketingagentur gründen und weltweit Firmen mit Rat und Tat beiseite stehen. Oder ich nehme mir einfach mal eine Auszeit um unvergessliche Momente mit Matilda und Felix zu verbringen? Schließlich hat D.C. unheimlich viel zu bieten. Mal ganz davon abgesehen, dass wir am Wahltag direkt vor Ort sein werden. Wie lange wir genau in der Hauptstadt der USA residieren werden steht übrigens noch in den Sternen. Das werden wir erst im Oktober in Erfahrung bringen können. Bis dahin muss ich mir aber noch ganz andere Fragen beantworten denn schließlich weiß ich noch immer nicht, was zum Teufel ‘UAB’ bedeutet. Mehr dazu dann in den kommenden Wochen.

In diesem Sinne: Willkommen auf meinem ersten Blog: The-Trailing-Spouse.com

2 thoughts on “Preamble

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