I never would have thought that we’d own a fake Christmas tree. Well, now we do.

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I have always been a traditionalist when it comes to Christmas decorations. Buying a live tree was an experience for me as a child and has been up until last year when we all went shopping for our (who would have thought) last (for now) real Christmas tree. The smell of a freshly cut Frasier fir on Christmas is a necessity. So we would dedicate a weekend to go to buy the tree, untie the lights, wrap them around the fir and decorate it together. We’d be in awe of its beauty once we lit it up. So, why did we go fake?

  • We now live on the 18th floor of a condo building with carpet flooring from the elevator to the living room, and who wants to clean up thousands of post Christmas needles?
  • We bought a new car and – well – we’d rather not ruin the interior with sap stains or branch scratches.
  • These days, a fake tree comes with pre-installed lights that we can turn on and off a la Lorax with a remote control.
  • Buying a fake tree might save the life of a real tree? Is there scientific evidence? Let’s just assume that’s the case.

Arg… forget the above. I can live with all of that. The real reason why we went fake lies in Sarah’s new profession as a Foreign Service Officer. We need to have an alternative ready, considering that we may spend many more Christmases to come in countries where actual conifers are rare or simply not available. Now, the cool part is that we can make a fake tree smell real. Home Depot, Target and all the other big stores sell balsam fir-scented sticks to guarantee you a traditional Christmas smell. And if you are willing to spend a few more dollars, you can purchase a Tannenbaum with real looking branches and needles. Thank you Martha Stewart. And, speaking of, since all of our ornaments are currently in storage, we have to be creative and make our 2017 ornaments. So family time is guaranteed! Happy Holidays from all of us!

Pictures scroll down!

Hilfe! Wir haben uns einen künstlichen Weihnachtsbaum gekauft!

In Sachen Weihnachten war ich schon immer ein Traditionalist. Von der Weihnachtspyramide bis zum Weihnachtsbaum – Ich habe nie etwas dem Zufall überlassen. Es gibt viele schöne Dinge in der Vorweihnachtszeit. Doch für mich ist der Gang zum Baumarkt zweifelsohne einer der Highlights in der Adventszeit. Schon von weitem empfängt mich der Geruch von frisch geschlagenen Weihnachtsbäumen. Und genau das ist es, was Weihnachten, neben dem Zusammensein mit der Familie, für mich ausmacht: Der Geruch eines wunderschönen Tannenbaums. Doch dieses Jahr entschieden wir uns für einen Kunstbaum. WAS? WIE? Nun – bevor ihr mich mental in die Ecke stellt, damit ich über das nachdenke, was ich getan habe, hört (lest) bitte erst mal unsere Gründe bevor ihr zu urteilen beginnt:

  • Wir wohnen im achtzehnten Stock eines Wohnhauses, in dem sich ein Teppich vom Fahrstuhl bis hin zum Wohnzimmer breit macht. Und dies macht eine Entsorgung sicher nicht einfach. Außerdem würde der Müllschlucker Scheiße schreien, wenn ich ihm meinen (nadellosen) Baum im Januar zeigen würde.
  • Wir haben ein neues Auto gekauft und dieses soll nicht noch im Juni nach Weihnachten riechen (und aussehen).
  • So ein Kunstbaum hat bereits vorinstallierte Lichter, die sich auf Kommando von weiß in bunt verwandeln und – wer möchte – diese sogar im Takt zu Wham!’s „Last Christmas“ blinken lassen kann.
  • Rettet man mit einem Kunstbaum nicht auch das Leben eines echten Baums? Gibt es dazu glaubwürdige Statistiken? Ich sage mir jedenfalls, dass das so ist.

Ach so ein Quatsch… Mit dem oben genannten Gesülze kann ich (können wir) ganz gut leben. Der eigentliche Grund liegt vielmehr in Sarahs neuer Anstellung. Schließlich werden wir wohl die kommenden Jahre in Ländern wohnen in denen es keine Nadelbäume geben wird. Geschweige denn es wird überhaupt Weihnachten dort gefeiert. Es musste also gezwungenermaßen ein Plastebaum her. Ich muss aber dazu sagen, dass sich das Silicon Valley der Plastebaumindustrie in den letzten Jahren recht viel hat einfallen lassen. Unser Baum sieht optisch und auf den ersten Blick tatsächlich wie ein echter Baum aus. Außerdem kann man sich den Geruch mittlerweile aus der Konserve holen. Kleine Stäbchen verbreiten den Geruch eines gestandenen Weihnachtsbaums im Wohnzimmer. Und das Beste? Wir müssen gezwungenermaßen beim schmücken improvisieren und unsere Ornamente selber basteln. Unser Weihnachtsbaumschmuck wurde nämlich eingelagert. Familienzeit ist also vorprogrammiert. Fröhliche Weihnachtstage von uns allen!

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