It’s the beginning to look a lot like Christmas

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When frosted grass fields greet you in the morning, when pre-dawn fogs replace the smoke of burned leaves, and when your (American) neighbors visit you to carol… then you know, it’s Christmas time around the globe. Even in Tashkent.

I am a Christmas guy. I love the smell of oranges, cinnamon, ginger bread, cookies and glühwein around the house. I love the lights in our and other peoples’ houses and most of all, I love to see the twinkle in our kids’ eyes when they see the Christmas tree lit up in all its glory. Oh, tannenbaum.

Back home (and I mean both countries) it’s fairly easy to see Christmas everywhere. Lights on houses, inside coffee shops, along Michigan Avenue, my beloved (German) Christmas markets announce the Holiday season rather early. Not so much in Uzbekistan. I was surprised to see Christmas decorations during my latest trip to the supermarket last Sunday on December 10. So how is Advent and Christmas celebrated in a majority Muslim formerly Soviet country?

Well, to start off with, the good stuff… Here, I appreciate the lack of cardboard Santas, Christmas candy, and kitchy decorations that usually start to pop up in late August back home. It was rather nice not to have to listen to Jingle Bells while running errands in October or November. But, starting in December, I realized that there would not be many decorations around Tashkent. No lights in or on houses, no special Christmas cookies to buy at the markets, and no Christmas tree sale at the local (imaginary) Christmas Tree bazar. But that’s okay – because Christmas is still going to happen at home. Having said this, shortly after we indulged in the last Thanksgiving treats, we went to work and decorated our house with lights, garland, stars and more. Luckily, I flew to Frankfurt for business meetings in late October, so we also had Glühwein spices readily available. Below are some photos to give you an idea of how we celebrated our newly decorated, quite festive looking house.

Once December started, we began to realize how busy the Christmas season within the diplomatic community can be. We are basically booked every weekend with Christmas get-togethers and official holiday events. To start December off the right way, we went to the Christmas market at the German Embassy in Tashkent. Imported bratwürste, genuine Glühwein, local and German arts and crafts and even German split pea soup were waiting for hungry and curious customers. Leaving the market with an overdose of bratwurst in our tummies gave us enough energy to get into cookie baking marathons over the following days. We even built a homemade ginger bread house, though it survived our desire for holiday treats for just a few days.
I mentioned earlier that during my last shopping trip I saw the first holiday-ish looking decorations pop up. So how do the locals celebrate Christmas? They don’t. Uzbekistan is a majority Muslim country, so Christmas is not being celebrated. So why the decorations? During Soviet times, the cultural traditions adopted in the early twentieth century borrowed a few Christmas traditions as part of the Soviet secular New Year celebration. This includes the decoration of a fir tree, family gatherings, good food (lots of mandarins in Uzbekistan!) and the visit of “Ded Moros” (Дед Мороз), or Grandfather Frost, who delivers presents to the children on New Year’s Eve. Oh, and of course there is Coca Cola. A brand that is slowly spreading the Santa Clause cheer around the globe. Perhaps this is why “Ded Moros” changed his outfit from white to red?

Either way – Merry Christmas, Fröhliche Weihnachten and С новым годом!

Vorfreude schönste Freude

Wenn dich der erste Raureif am Morgen grüßt, wenn der Geruch von verbranntem Laub vom Nebel abgelöst wird und wenn deine (amerikanischen) Nachbarn –  ausgestattet mit heißer Schokolade und Likör – vorbeikommen, um Weihnachtslieder zu singen, dann weißt du, dass es Weihnachtszeit in Taschkent ist.

Die Advents- und Weihnachtszeit ist sicherlich eine meiner Lieblingszeiten im Jahr. Der Geruch von Glühwein, Lebkuchen oder Orangen wecken Kindheitserinnerungen in mir. Soweit ich mich erinnern kann, haben meine Eltern sich immer viel Mühe gegeben, die Weihnachtszeit für uns Kinder zu etwas ganz Besonderem zu machen. Und das versuche ich natürlich auch bei unseren Kindern. Entsprechend weihnachtlich sieht es bei uns im Haus aus. Doch neben Weihnachtspyramiden, dem festlich dekorierten Hauseingang und den Weihnachtssternen im Haus versuchen wir uns auch an traditionellen Weihnachtsplätzchen und anderen Leckereien. Und den Kindern gefällt das ausstechen der Plätzchen. Doch am besten ist das heimliche Naschen des Teigs. Das war auch bei mir damals so.

In unseren Gefilden, und dabei meine ich Amerika und Deutschland, beginnt die Weihnachtszeit noch in Zeiten, in denen man locker mit Flip-Flops, kurzen Hosen und mit einem Eis ausgestattet durch die Stadt spazieren könnte. Viel zu früh kann man Lebkuchen und Schokonikoläuse erwerben. Nicht hier in Usbekistan. Die erste Weihnachtsdeko habe ich am 10. Dezember in einer Kaufhalle entdeckt. Recht spät also, zumindest für jemanden, der es gewohnt ist, bereits im Spätsommer von Spekulatius verführt zu werden.

Keine Frage, Weihnachtsdeko sollte man nicht vor dem 1. Advent zu Gesicht bekommen. Von daher kann ich den verspäteten Beginn der kommerziellen Weihnachtssaison nur begrüßen. Obwohl der Beginn am 10.12. für mich wohl eher zu spät ist. Doch so langsam tauchen immer mehr geschmückte Schaufenster und kitschig, bunt blinkende Weihnachtsbäume auf. Ganz zur Freude unserer Kinder und natürlich meiner Wenigkeit. Auch wenn ich kein Freund von bunt blinkenden Tannenbäumen bin. Doch warum beginnt Usbekistan so spät mit der Weihnachtszeit? Und warum feiern die mehrheitlich muslimischen Usbeken überhaupt Weihnachten? Usbekistan ist eine ehemalige Sowjetrepublik und stand somit für lange Zeit unter dem Einfluss russischer Traditionen. Dort feiert man Weihnachten zwischen Silvester und dem 7. Januar. Am Silvesterabend kommt traditionsgemäß Väterchen Frost (Дед Мороз/ „Ded Moros“), der von seiner Enkelin „Snegurotschka“ (Schneeflöckchen) begleitet wird. Der Legende nach fährt er in einem von drei Pferden gezogenen Schlitten über die Ländereien, um dabei seine Gaben an die um den Weihnachtsbaum (ёлка – „jolka“) wartenden Kinder zu verteilen. Doch eigentlich handelt es sich bei diesem Neujahrsfest um eine Verschiebung der traditionellen, russisch-orthodoxen, Weihnacht. Denn diese religiöse Tradition wurde von der Sowjetregierung über Jahrzehnte hinweg unterdrückt. Ich denke, dass gerade deswegen der eigentliche Religionsbezug fehlt und die Usbeken daher nach wie vor ihr „Neujahrsfest“ mit Weihnachtsbaum und Väterchen Frost feiern.

Wir halten aber an unserer Tradition fest und heißen den Weihnachtsmann schon an Heiligabend bei uns recht herzlich willkommen. Ob er dann aber bei uns tatsächlich vorbeikommen wird? Wir werden uns überraschen lassen. Doch bis dahin ist noch jede Menge was los. Denn was wir nicht geahnt hätten, die Vorweihnachtszeit ist immer recht gut ausgebucht unter Diplomaten. Viele Kollegen aus Sarahs Arbeitsumfeld laden zu weihnachtlichen Feiern ein, hinzu kommen offizielle Veranstaltungen und auch unsere Freunde aus dem deutschen Diplomatenkreis haben uns bereits zu weihnachtlichen Feierlichkeiten eingeladen. Naja und zu Glühwein und herzhafter, heimatlicher Küche sagen wir nicht nein. Übrigens veranstaltete die Deutsche Botschaft am 1. Dezember einen Weihnachtsmarkt, der einigen Märkten in Deutschland Konkurrenz hätte machen können. Die Erbsensuppe aus der Feldküche habe ich schon aus der Ferne gerochen. Auch die Bratwürste und der Glühwein hätten locker vom Erfurter Weihnachtsmarkt kommen können. Und dass der Weihnachtsmarkt am 1. Dezember stattfand, traf sich ganz gut. Denn die Überdosis an Bratwürsten und Erbsensuppe verhalf mir, den doch leicht stressigen Dezember gestärkt anzugehen.

In diesem Sinne: Fröhliche Weihnachten, Merry Christmas and С новым годом!

3 thoughts on “It’s the beginning to look a lot like Christmas

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